Warum ich kein Digital Director mehr sein wollte.
Vielen sagen, das sei ein mutiger Schritt. Mmmh, als Mut kann man es nur bezeichnen, wenn man klassische Karrierestereotypen als Maßstab anlegt. Immer tollere Titel auf der hippen Visitenkarte, immer tollere Kunden, ein tolles Team, immer tollere Aufgaben. Ich habe für mich festgestellt, das sich das, was ich “toll” finde, stark verändert hat.
Da ich eher ein Brainworker bin (auch so ein toller Titel), kann ich Arbeit und Freizeit kaum trennen. Ich lebe im Netz, ich denke in Kommunikation. Es ist eine einzige Freude, die spannenden Entwicklungen unserer Gesellschaft erleben zu können. Arbeiten bedeutet Flexibilität, Mobilität und Qualität - und den Austausch mit visionären Menschen. Aber Leben bedeutet auch Familie und Auszeiten.
Das sind Dinge, die mit einem herkömmlichen Arbeitsvertrag in einer Agentur nicht matchen. Und dann ist eine Kündigung kein Mut, sondern Konsequenz. Den eigenen Weg zu gehen und auf den Digital Director zu verzichten.
10 Jahre Bartenbach waren eine wahnsinnig spannende Zeit. Die digitale Kommunikation wurde geboren und ich durfte mit ansehen, als Sie das erste Mal “Papa” sagte. Die nächsten spannenden Jahre will ich als Freelancer weiter mittendrin statt nur dabei sein, 100% der Engergie für meine Projekte und Visionen einsetzen.