30 Tage vegane Lebensweise
Nach fast 20 Jahren vegetarischer Ernährung und einigen Heilfasten-Phasen hatte ich mich im März diesen Jahres an die 30-Tage-Challenge aus dem Buch “Vegan for fit” (Amazon-Link) gewagt.
Eins vorweg: Die mentale Erfahrung noch bewusster (und meist gesünder) zu essen ist ähnlich wie bei Fastenkuren sehr intensiv und nachhaltig.
Auf der anderen Seite ist abseits vom privaten Einkaufen und Kochen der organisatorische Alltag voller Hürder. Kuchen bei der Schwiegermutter, der schnelle Milchcafé an der Autobahnraststätte oder ein geschäftliches Essen am Abend - darauf müsste ich verzichten oder sehr ausgewählt vorgehen. Will ich aber nicht. Mein Ziel war es nie, radikal bekehrender Veganer zu werden, sondern meinem Körper gutes zu tun.
Aus diesem Grund fällt die Bilanz nach 30 Tagen so aus, das ich vegan esse wo es geht und kein negativen Einfluss auf meine persönliche Lebensqualität entsteht. Wenn es nicht passt oder ich Lust auf einen Latte Macchiato mit Kuhmilch habe, dann trinke ich den. Unterm Strich habe ich meine Ernährung noch weiter intensiviert, beschäftige mich noch mehr mit den Lebensmitteln und habe meinen Körper erneut besser kennengelernt.
Genau diese Erfahrung lege ich jedem ans Herz. Kauft euch dieses (oder ein anderes) Buch und kocht ab und zu vegan. Iht tut euch etwas sehr gutes, und auch unserer Umwelt.








